Projektförderung

How to – Antrag auf Projektförderung

Liebe Studierende,
ihr möchtet an der Fachhochschule ein Projekt starten, eine Veranstaltung organisieren oder eine studentische Initiative gründen und benötigt hierzu finanzielle Unterstützung? Dann könnt ihr beim AStA einen Antrag auf Projektförderung stellen. Wenn eure Idee den Förderrichtlinien entspricht, habt ihr damit die Möglichkeit, finanzielle Mittel zu erhalten.
Im Folgenden finden sich die Voraussetzungen und Bedingungen für eine Förderung.

Welche Projekte können gefördert werden?

Geförderte Projekte, Veranstaltungen und Anschaffungen (im Folgenden ‚Projekt‘ genannt) müssen einen studentischen Bezug haben, d. h. einen direkten Nutzen für die verfasste Studierendenschaft der Fachhochschule Dortmund besitzen. Hierzu gehört u. a. die Förderung politischer, ästhetischer und technischer Bildung, die Unterstützung kultureller Veranstaltungen und internationaler Studierenden sowie die Stärkung der studentischen Selbstverwaltung. Der studentische Bezug deutlich muss aus der Antragsbegründung hervorgehen. Ebenso müssen eure Projekte oder Veranstaltungen prinzipiell allen Studierenden der Fachhochschule offenstehen.

Der AStA fördert keine Projekte mit diskriminierenden Inhalt. Ebenso behalten wir uns vor, ggf. religiöse Projekte abzulehnen. Die Förderung von offiziellen Lehrveranstaltungen ist die Aufgabe der Universität und darum explizit ausgeschlossen. Davon ausgenommen sind Bildungsangebote, die maßgeblich von Studierenden organisiert wurden, wie bspw. autonome Tutorien. Ebenso fördert der AStA keine Projekte, die kommerzielle Interessen verfolgen (bspw. Unternehmensgründungen). Erstsemesterbegrüßungen sind aus Mitteln der jeweiligen Fachschafsräte und Fachbereiche zu finanzieren und daher auch von einer Förderung ausgeschlossen.

Wofür kann Projektförderung beantragt werden?

Mit der Projektförderung können Ausgaben abgedeckt werden, die für das Gelingen des Projekts notwendig sind. Hierzu zählen:

• Druckkosten für Werbematerial, Broschüren oder Reader
• Anschaffung von Waren, die für das Projekt benötigt werden
• Honorare für externe Referent_innen oder Künstler_innen
• Fahrtkosten, sofern sie ausdrücklich begründet sind
• Kosten für Raummieten – sofern die Projekte begründet nicht in Räumlichkeiten der Fachhochschule stattfinden können
• Kosten für Verpflegung – dabei ist an verschiedene Ernährungsweisen zu denken

Nicht gefördert werden können:

• Alkoholische Getränke
• Bezahlung von Projektbeteiligten

Wer kann Projektförderung beantragen?

Jede_r Studierende_r der Fachhochschule Dortmund ist berechtigt, einen Förderungsantrag zu stellen. Im Ausnahmefall können auch externe Personen eine Förderung beantragen, sofern das geplante Projekt unmittelbar der Studierendenschaft der FH Dortmund zu Gute kommt.

Wie stelle ich einen Projektantrag?

Für einen schnellstmöglichen Beschluss des Antrags, sollte dessen vollständige Abgabe mindestens fünf Werktage vor einer AStA-Sitzung erfolgen. Dies ist nötig, da Anträge auf Projektförderung erst auf formale Korrektheit geprüft werden müssen. AStA-Sitzungen können bei Bedarf jeden Montag einberufen werden und sind öffentliche Veranstaltungen, bei denen der_die Antragsteller_innen anwesend sein muss. Der Antrag sollte vier DIN-A4 Seite nicht überschreiten und muss durch den_die Antragsteller_innen mit dem Datum der Antragsstellung versehen sein.
In einem vollständigen Antrag müssen folgende fünf Gliederungspunkte aufgeführt und beantwortet werden:

1. Beschreibung des Projekts
2. Nutzen für die Studierendenschaft
3. Finanzierungsplan und Auflistung von Ausgaben und Einnahmen
4. Beschreibung und Höhe der Posten, die durch die Projektförderung abgedeckt werden sollen
5. Weitere Fördermittel; Sind Anträge zur Förderung an andere Stellen erfolgt?

Ebenso muss im Antrag eine_n Ansprechpartner_in mit Kontaktmöglichkeit benannt sein sowie eine Kontoverbindung angegeben werden.

Der Antrag kann per Mail an vorstand@asta.fh-dortmund.de oder per Post an:

AStA der Fachhochschule Dortmund
Emil-Figge-Straße 42
44227 Dortmund

gesendet werden.

Was passiert nach der Antragsstellung?

Mit dem Einreichen des Antrags auf Projektförderung ist es noch nicht getan. Da der AStA die Gelder der Studierendenschaft verwaltet, haben die Referent_innen sorgfältig über die Mittelverwendung zu wachen. Deswegen werdet ihr nach Einreichung des Antrags zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu einer AStA-Sitzung (immer Montagabends) eingeladen. Hier müsst ihr euer Projekt vorstellen und Fragen des AStA beantworten. Auf Basis eures Antrags und eurer Vorstellung entscheiden wir dann über die Förderung. Das bedeutet also, das euer Antrag auch abgelehnt werden kann, wenn er den Förderungsrichtlinien nicht entspricht oder der Antrag nicht in seiner vollen Höhe gefördert wird, um die Verhältnismäßigkeit zu wahren.

Was muss im Fall einer Projektförderung beachtet werden?

Falls euer Projekt gefördert wird, müsst ihr folgende Punkte beachten:

• Aus den Werbematerialien, Veranstaltungsankündigen oder Einladungen muss hervorgehen, dass das Projekt durch den AStA gefördert ist. Dies kann durch die Verwendung des AStA-Logos auf Werbematerialien sowie einen entsprechenden Satz in Ankündigungen kenntlich gemacht werden.
• Es wird erwartet, dass spätestens 4 Wochen nach Projektende eine komplette Abrechnung unterschrieben beim AStA vorliegt. Geschieht dies nicht, so verfällt der Anspruch auf Projektförderung. Dies hat den Hintergrund, dass der AStA auch Ordnung in seinen Finanzen haben muss. Sind zu viele Anträge auf Projektförderung ohne Abrechnung offen, ist es nicht möglich über Mittel zu entscheiden, die eventuell nicht gebraucht wurden.
• Für die Abrechnungen sind Rechnungen und Quittungen notwendig, also ein Nachweis über die getätigten Ausgaben. Bei der Honorierung von Referent_innen ist ein Honorarvertrag vom AStA zu verwenden.

Wenn alle Vorgaben beachtet wurden, steht einer erfolgreichen Förderung nichts mehr im Weg. Bei Fragen könnt ihr euch gerne an uns wenden.