Erfolgreiche Infoveranstaltung zur Flüchtlingshilfe

Über 150 Zuhörer_innen fanden sich am Abend des 27. Oktober in der Fachhochschule ein, um sich über Möglickeiten der Hilfe für Flüchtlinge zu informieren. Der AStA der FH Dortmund hatte hierzu verschiedene Akteure aus der Flüchtlingshilfe eingeladen, die über ihre Arbeit erzählten, aber auch konkrete Wege zum Engagement aufzeigten. Deutlich wurde an dem informativen Abend, dass es viele Arten gibt, sich einzubringen. So berichtete Hans-Werner Oppenkowski vom Sportverein Westfalia Wickede über sein Projekt „Anpfiff zur Integration“, bei dem Geflüchtete durch Fußball die deutsche Sprache erlernen. Sportlich müsse man hierzu aber nicht sein, ergänzte Oppenkowski auf Nachfrage. Auch das „Projekt Ankommen“ organisiert Deutschkurse. Darüber hinaus übernimmt die Initiative aber auch Patenschaften oder Wohnungsumzüge, erzählte Alena Mörtl von der ehrenamtlichen Organisation. Reinhard Kleibrink von der AWO konnte hingegen einen detaillierten Einblick in die Strukturen von Flüchtlingsunterkünften geben und wies darauf hin, dass ehrenamtliches Engagement auch dort immer gern gesehen ist. Doch nicht nur die Hilfe für Flüchtlinge stand im Mittelpunkt, sondern auch ihre Situation. Vanessa Sooth von der Asylgruppe von „Amnesty International“ erzählte über ihre Arbeit in der ehrenamtlichen Asylberatung. Denn die rechtliche Situation ist oft komplex und stellt für Flüchtlinge nicht selten eine belastende Situation dar, so dass auch hier Hilfebedarf besteht. Ergänzend hierzu konnten drei Vertreter der Flüchtlings-Selbstorganisation „Jugendliche ohne Grenzen“ auf die politische Situation von Flüchtlingen aufmerksam machen und zeigten so, dass auch ein generelles gesellschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen wichtig ist.

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