festival contre le racisme – Termine 2018

 

Weitere Infos zu den Terminen findest du hier:

 

03.05. – 20:30 Uhr – AStA Film des Monats – Gran Torino (OmU)

  • Gran Torino (OmU)
  • Schauburg, Brückstrasse 66, 44135 Dortmund
  • Eintritt: 6€ für Studierende, 8€ normal

ClintEastwood mausert sich vom rassistischenMiesepeter zum Schutzpatron und Rächer der von Migranten geprägtenNachbarschaft. Prädikat besonders wertvoll!

Cineasten aufgepasst!
In diesem Monat geht es um Rassismus! Zum Auftakt des diesjährigen festival contre le racisme zeigen wir Gran Torino. Hollywoodlegende Clint Eastwood mausert sich als Koreakriegsveteran Walt Kowalski vom rassistischen Miesepeter zum Schutzpatron und Rächer der von Migranten geprägten Nachbarschaft. Prädikat besonders wertvoll!

– Studis aufgepasst, mit gültigem Studierendenausweis zahlt ihr nur 6€!—

 

18.05. – 10-17 Uhr – Workshop „Diversity Education – konstruktiver Umgang mit Unterschiedlichkeit“

In praktischen Übungen lernt ihr viel über euch selbst, wie ihr mit Unterschiedlichkeit umgehen könnt und wie sie Alltag und Arbeitsleben bereichern kann.

Workshop zum Thema Diversity Education – konstruktiver Umgang mit Unterschiedlichkeit

Der Kurs wird geleitet von Ingrid Hubbig und beschäftigt sich mit Diversity Education. Dieses Konzept stützt sich auf drei grundlegende Annahmen:
1. Es gibt für jeden einen Platz
2. Jeder hat ein Recht darauf, mit Wertschätzung behandelt zu werden
3. Das bringt (zumindest in einem überschaubaren sozialen Kontext) für alle Vorteile.

Zur Umsetzung dieser Punkte braucht man sogenannte Diversitykompetenzen, diese im Alltag anzuwenden ist leichter gesagt als getan. In diesem Workshop werden im Rahmen von Erfahrungslernen diese grundlegenden Kompetenzen gefördert.
Es werden Fragen aufgeworfen wie zum Beispiel: Wie entstehen innere Bilder und was bewirken sie? Oder: Was ist mir fremd und wie reagiere ich darauf?
In vielen praktischen Übungen lernt ihr, wie ihr mit Unterschiedlichkeit umgehen könnt und wie sie Alltag und Arbeitsleben bereichern kann.

Meldet euch an bis zum 11.05. mit eurem Namen und Fachbereich unter internationales@asta.fh-dortmund.de

Wir freuen uns auf euch!
Euer AStA

 

17.05. – 18 Uhr – Vortrag „Die neue Rechte und Ethnopluralismus“

  • Helmut Kellershohn
  • SON Ort
  • Eintritt frei

Die Neue Rechte: wo sie herkommt, was sie will, wohin sie geht.

Seitdem in Deutschland rechte und rechtspopulistische Parteien und Bewegungen an Bedeutung gewonnen haben, ist auch die Neue Rechte mit ihren Konzepten und Theorien, zunehmend Bestandteil des medialen und wissenschaftlichen Diskurses. „Theorien“ der Neuen Rechten wie die des Ethnopluralismus, durch den ein völkisches Denken ohne direkten Bezug auf Rassenideologie möglich ist, also quasi ein Rassismus ohne Rassen, bilden häufig die Grundlage für Argumentationsmuster von AFD bis Pegida. Doch wer und was genau ist überhaupt die Neue Rechte? Was sind ihre Vorgehensweisen und Ziele? Mit diesen und weiteren Fragen befasst sich Helmut Kellershohn, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Duisburger Instituts für Sprach- und Sozialforschung, in seinem Vortrag.

 

28.05. – 18 Uhr – Vortrag „Militär, Männlichkeit, Gender – die Geschlechterperspektive und Frieden“

  • Ralf Buchterkirchen
  • Hörsaal E 24, Emil-Figge-Straße 40a
  • Eintritt frei

Im Vortrag von Ralf Buchterkirchen geht es um Konzepte wie „Embedded feminism“ und „Homonationalismus“, die eine neue Betrachtung von Themen wie Kolonialismus, Rassismus und Antisemitismus ermöglichen.

„Militär, Männlichkeit, Gender – die Geschlechterperspektive und Frieden“
Kolonialismus, Rassismus und Antisemitismus mit anderen Augen wahrnehmen!!! Konzepte wie „Embedded feminism“ und „Homonationalismus“ dienen als Konzepte zur alternativen Betrachtung.
Ralf Buchterkirchen ist eine*r der Bundesprecher*innen der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegenerInnen.
In seinem Vortrag lauschen wir einer Ernst zunehmenden und global zunehmenden Problematik!

 

29.05. Lesung – 19 Uhr – „Gegen die Wand“ – Nizaqete Bislimi

  • Nizaqete Bislimi
  • Sonnenstraße 96 R F212 o. A112

Nizaqete Bislimi-Hošo, heute Rechtsanwältin und Vorsitzende des Bundes Roma Verbandes, beschreibt in „Durch die Wand“ ihren steinigen Lebensweg als geflüchtete Romni in Deutschland.

In Ihrem Buch „Durch die Wand – Von der Asylbewerberin zur Rechtsanwältin“ berichtet Nizaqete Bislimi-Hošo von Ihren Erfahrungen als geflüchtete Romni in Deutschland. Ihre Geschichte zeigt sowohl die Unsicherheiten und Ängste von geflüchteten, die mit einem jahrelangen Status der Duldung verbunden sind, ebenso wie die bis heute anhaltende Diskriminierung von Roma. Obwohl sie 14 Jahre lang als geflüchtete unter dem Status der Duldung lebte und trotz der Widerstände die sie als Romni erlebte, hat Nizaqete Bislimi-Hošo erfolgreich Jura studiert und ist heute Rechtsanwältin und Vorsitzende des Bundes Roma Verbandes.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.