19.Mai – „Gesundheit für alle?! (Un)Sichtbare Barrieren in der Gesundheitsversorgung von inter* und trans* Menschen“

Digitale Veranstaltung: Vortrag mit anschließender Diskussion“Gesundheit für alle?! (Un)Sichtbare Barrieren in der Gesundheitsversorgung von inter* und trans* Menschen“


Die Veranstaltung findet online statt. Der Zugangslink wird am Tag der Veranstaltung auf https://www.fh-dortmund.de/idahot veröffentlicht.

Im Gesundheitssystem begegnen inter- und transgeschlechtlichen Menschen zahlreiche Hürden. Nicht nur sind sie mit einem System konfrontiert, das Geschlecht binär und dichotom denkt. In oft langwierigen Prozessen müssen trans* Personen, die eine körperliche Transition anstreben, um die Bewilligung lebenswichtiger Maßnahmen kämpfen. Inter* Personen sind mitunter bereits im Kleinst- und Kleinkindalter medizinischen Maßnahmen ausgesetzt, die auf die Zuweisung eines entweder weiblichen oder männlichen Geschlechts ausgerichtet sind.
Das hat für viele negative psychische und psychosoziale Folgen. Auch die noch immer bestehende gesellschaftlich bedingte Marginalisierung von geschlechtlichen Minderheiten hat Auswirkungen auf den Gesundheitszustand von inter- und transgeschlechtlichen Menschen, was sich u.a. an der Häufung von depressiven, Angst- und Traumaerkrankungen bei diesen Personengruppen zeigt. Der Vortrag skizziert zunächst den Zusammenhang von gesellschaftlichen Geschlechtsvorstellungen und dem Gesundheitsniveau von inter* und trans* Personen. Barrieren, die für inter* und trans* Personen im Gesundheitssystem bestehen (können), werden dargelegt. Ein besonderer Fokus wird dann auf die Frage gelegt, welche Maßnahmen im deutschen Gesundheitswesen ergriffen werden müssen, um Menschen geschlechtssensibel und bedarfsgerecht zu versorgen.
Referent: Robin K. Saalfeld

Veranstalter*innen sind Prof. Dr. Gabriele Dennert (FH Dortmund) und Prof. Dr. Katja Nowacki (FH Dortmund).


 

Einlassvorbehalt: Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht auch virtuell Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische, klassistische, sexistische, lsbtqi*- feindliche oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, die Teilnahme an Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.